Ressourcenmanagement
Neue Software sammelt Umweltdaten

Unternehmen, die Umweltanforderungen nicht erfüllen, riskieren hohe Kosten und Imageschäden. Doch Emissions- und Ressourcenmanagement ist schwierig umzusetzen, denn riesige Datenmengen aus ganz unterschiedlichen Standorten erschweren den Überblick.

BERLIN. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bemängelt, dass viele Unternehmen Umweltdaten mühsam mit arbeitsintensiven und kostspieligen Mitteln sammeln. Weit verbreitet seien manuelle, auf Excel-Dateien basierende Verfahren. Zudem wird die Transparenz erschwert, weil Abteilungen in Unternehmen untereinander nicht kompatible Software einsetzen.

Der Düsseldorfer Spezialchemiekonzern Degussa arbeitet mit einer neuen Software, die aus 400 Standorten alle relevanten Umwelt-, Gesundheits-, Sicherheits- und Qualitätsdaten sammelt. „Das Verfahren ist schneller, präziser und hat unsere Kosten substanziell gesenkt“, sagt Degussa-Manager Wolfgang Bergstein.

Entwickelt wurde das Programm von der Technidata AG aus Markdorf am Bodensee. Deren Chef Sven Denecken glaubt, dass Konzerne durch zentrale Datenverarbeitung die Kosten für Umweltmanagement um bis zu 30 Prozent senken können. Experten relativieren aber, dies gelte nur für IT-Anfänger. Auch der Optikhersteller Carl Zeiss baut eine automatische Datenbank über Produktinhaltsstoffe, Vorschriften, Kunden und Lieferanten auf, um die Produktentwicklung zu optimieren. „Die Software hilft uns, ökologische Verpflichtungen in ökonomische Vorteile zu verwandeln“, sagt Uwe Hamm, Leiter Technologie Chemie.

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