Restrukturierung
Alcoa streicht 6700 Stellen

Der US-amerikanische Aluminiumriese Alcoa will seine 6700 Stellen abbauen. Zusammen mit anderen Sparmaßnahmen sollen damit bei dem Rohstoffkonzern Einsparungen in dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr möglich werden.

HB NEW YORK. Der weltgrößte Aluminiumhersteller Alcoa will seine Belegschaft von derzeit 129 000 um zehn Prozent reduzieren und mehrere Werke schließen. Rund 6700 Arbeitsplätze sollen im kommenden Jahr abgebaut werden, teilte Alcoa am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Wie das US-Aluminiumunternehmen mitteilte, soll der Umbau besonders das Komponenten- und Kabelbaumgeschäft betreffen.

Weitere 6400 Mitarbeiter sollen in ein Joint Venture mit dem norwegischen Mischkonzern Orkla ausgelagert werden, das Alcoa irgendwann abstoßen will. Mit der Restrukturierung will der in Pittsburgh ansässige Konzern vor Steuern 125 Mill. Dollar pro Jahr sparen. In dem Joint Venture wollen Alcoa und Orkla das Pressen von Aluminium-Weichlegierungen zusammenfassen. Weil diese Sparte nicht genug Gewinne abwirft, will sich Alcoa nun davon trennen.

Beim Komponenten- und Kabelbaumgeschäft plant Alcoa die Schließung einer Produktion in Portugal und die Restrukturierung von Betrieben in den USA und Mexiko, wovon 4800 Arbeitsplätze betroffen sein sollen. Zusätzlich will der Aluminiumkonzern drei ihrer insgesamt 22 Metallurgie-Produktionen verkaufen und einen anderen Teil im Rahmen eines Joint-Venture unter der Führung einer Sparte des norwegischen Mischkonzerns Orkla ASA ausgliedern und an die Börse bringen. Das Joint Venture soll laut Alcoa bis zum Ende des ersten Quartals 2007 gegründet worden sein.

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