Rheinmetall
Rüstungskonzern wächst zum Jahresauftakt

Der Industriekonzern Rheinmetall verzeichnet zum Jahresbeginn hohe Gewinne. Diese seien auf gute Geschäfte in Autozulieferungen und Rüstung zurückzuführen. Firmenchef Armin Papperger sieht seine Strategie bestätigt.
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DüsseldorfDer Rheinmetall-Konzern ist dank Bestmarken in der Autozulieferung und des wachsenden Rüstungsgeschäfts mit Schwung ins Jahr gestartet. Firmenchef Armin Papperger sieht seine Strategie der zwei Standbeine bestätigt. „Rheinmetall ist gut aufgestellt, um mit seinen beiden Sparten von den aktuellen und künftigen Trends zu profitieren“, sagte er am Donnerstag. Zudem bekräftigte er seine Jahresprognose. „Wir sind mit einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung auf gutem Wege, unsere Ziele für 2017 zu erreichen.“

Papperger peilt in diesem Jahr einen Umsatz zwischen 5,8 und 5,9 (2016: 5,6) Milliarden Euro an und eine unveränderte operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von rund 6,3 Prozent. Im ersten Quartal steigerte Rheinmetall den Umsatz um 14 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. Der operative Gewinn (Ebit) schnellte um 61 Prozent auf 50 Millionen Euro.

Im Automobilgeschäft legten die Erlöse um 13 Prozent auf 737 Millionen Euro zu, die Ebit-Marge verbesserte sich auf 8,4 (8,0) Prozent. Die Rüstungssparte steigerte im traditionell schwachen Auftaktquartal den Umsatz um 16 Prozent auf 612 Millionen Euro. Der operative Quartalsverlust verringerte sich um sieben Millionen auf zehn Millionen Euro. Mit dem lange defizitären Rüstungsgeschäft verdient Rheinmetall seit 2015 im Gesamtjahr wieder Geld.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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