Roboterhersteller
Kuka und Grenzebach legen Streit bei

Der Roboterhersteller Kuka und sein neuer Großaktionär Grenzebach haben ihren Streit beigelegt. Grenzebach soll nun wie gefordert zwei Sitze im Aufsichtsrat bekommen. Damit ist ein offener Schlagabtausch offenbar verhindert.

HB AUGSBURG/HAMLAR. Das gegenseitige Vertrauen sei wiedergefunden worden, hieß es von den Unternehmen. Nach der Ankündigung von Grenzebach, eine Sperrminorität bei Kuka anzustreben, waren Spannungen zwischen den beiden langjährigen Partnern aufgetreten.

Grenzebach bekommt wie verlangt zwei Sitze im Kontrollgremium. Einen der Posten soll Geschäftsführer Bernd Minning bekleiden. Ein Kuka-Sprecher lehnte am Morgen eine Stellungnahme ab, Grenzebach war zunächst nicht zu erreichen.

Bislang hatte es so ausgesehen, als laufe alles auf einen offenen Schlagabtausch auf der Hauptversammlung Ende April hinaus. Kuka selbst hatte Grenzebach als Ankeraktionär geholt, jedoch nicht damit gerechnet, dass der langjährige Partner gleich eine Sperrminorität von 25,1 Prozent und damit die Macht in Augsburg anstrebt. Der Streit gelangte in die Öffentlichkeit, weil Kuka dem benachbarten Unternehmen den verlangten Einzug in den Aufsichtsrat verbaut hatte.

Grenzebach war im Dezember bei Kuka eingestiegen und hat sich mittlerweile mehr als 20 Prozent der Aktien gesichert. Damit ist der Mittelständler zum größten Aktionär aufgestiegen vor dem US-Investor Wyser-Pratte.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%