Rohstoffe weiterhin teuer
Keine Entwarnung bei Stahlpreisen

„Die Entwicklung der gesamten Rohstoffpreise ist nach wie vor für die Unternehmen der Automobilindustrie eine schwere Hypothek“, sagte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernd Gottschalk, der „Berliner Zeitung“ (Montagausgabe). „Das Stahlgewitter ist noch nicht verzogen. Es gibt noch keinerlei Grund zur Entwarnung“, betonte er.

Erst kürzlich hatte der Stahlkonzern ThyssenKrupp eine weitere Verteuerung angekündigt und damit eine neue Preisrunde eingeläutet. Gründe für die Preiserhöhungen sind die wegen des Wirtschaftsbooms in China fortdauernd hohe Nachfrage nach Stahl und gleichzeitig steigende Preise der Eisenerzproduzenten vor allem in Südamerika. Trotz der jüngsten Nachrichten aus Südamerika seien Entlastungstendenzen durch eine weniger stark ansteigende Nachfrage nach Stahl in China erkennbar, so Gottschalk. Auch sei es, dank des kooperativen Zusammenwirkens der Hersteller und ihrer Zulieferer in Deutschland bisher nicht zu Schwierigkeiten in der Autoproduktion gekommen sei. Bei einer weiteren Verteuerung von Stahl drohen Branchenexperten zufolge höhere Neuwagen-Preise. Denn die Hersteller könnten die Kostensteigerungen nur bedingt durch andere Sparmaßnahmen auffangen, heißt es in dem Blatt. Allerdings können die Produzenten Aufschläge wegen des harten Wettbewerbs auf dem Absatzmarkt nicht vollständig an die Autokäufer weitergeben. akr REUTERS

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