Rohstoffpreise mit Sorge betrachtet
Bayer bekräftigt Geschäftsprognose 2004

Der Bayer-Konzern hält nach den Worten seines Vorstandschefs Werner Wenning kurz vor Ende des zweiten Quartals an seiner bisherigen Geschäftsprognose 2004 fest. Zur einer möglichen Übernahme des Geschäfts mit verschreibungsfreien Arzneimitteln vom schweizerischen Roche-Konzern wollte sich Wenning nicht näher äußern.

HB LEVERKUSEN. „Wir stehen zu unserer Jahreserwartung, beim Ebit und beim Ebitda auch vor dem Hintergrund der Entwicklung im zweiten Quartal“, sagte Konzernchef Werner Wenning am Montag in Leverkusen. Bayer betrachte die Entwicklung der Rohstoffpreise aber mit Sorge, deren Entwicklung im zweiten Halbjahr bleibe abzuwarten. Die Verkaufsmengen zeigten jedoch einen positiven Trend, bekräftigte Wenning. Den Prognosen zufolge will Bayer in diesem Jahr das um Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sowie das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) jeweils um mehr als zehn Prozent steigern.

Zur einer möglichen Übernahme des Geschäfts mit verschreibungsfreien Arzneimitteln (OTC/over the counter) vom schweizerischen Roche-Konzern wollte sich Wenning nicht näher äußern. „Wir geben grundsätzlich zu M&A-Aktivitäten keine Auskünfte,“ sagte Wenning. Der Bereich Consumer Health Care, zu dem solche Selbstmedikationsmittel zählen, gehöre aber zu den Prioritäten des Bayer-Konzerns. Wenning bekräftigte, dass Bayer für mögliche Übernahme ausreichend finanzielle Mittel hätte.

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