Rolle rückwärts
Haribo will selbstständig bleiben

Der Süßwarenhersteller Haribo will doch lieber eigenständig weiterarbeiten. „Haribo bleibt selbstständig“, sagte ein Sprecher dem „Tagesspiegel am Sonntag“.

HB BERLIN/BONN. Haribo-Chef Hans Riegel hatte vor kurzem öffentlich über Fusionen und Kooperationen nachgedacht. „Ich ginge sogar so weit zu sagen, man könnte auch eine Fusion ausführen, wenn sie Sinn ergibt“, erklärte er damals.

Daraufhin hatten zahlreiche Unternehmensberater und Makler angeboten, bei der Partnersuche behilflich zu sein. Auch einzelne Firmen hätten versucht, mit Haribo ins Geschäft zu kommen: „Wir hatten Angebote ohne Ende“, sagte der Sprecher.

Hintergrund der Überlegungen über die Zukunft des Bonner Traditionsunternehmens ist das ungelöste Problem der Unternehmensnachfolge. Haribo-Chef Riegel ist 83 Jahre alt und sucht seit längerer Zeit einen Nachfolger an der Firmenspitze. Die Suche scheint sich aber zu konkretisieren. Erste Gespräche habe es bereits gegeben, sagte der Sprecher der Zeitung ohne nähere Angaben.

Partnerschaften mit anderen Unternehmen seien denkbar, hieß es. „Wenn man den eigenen Vertrieb mit dem Vertrieb eines anderen Großen zusammenlegt, hat man ganz andere Chancen bei den Verhandlungen mit dem Handel“, sagte der Sprecher. Man suche aber nicht gezielt nach einem Partner, betonte er.

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