Rote Zahlen
Immobilienkrise trifft US-Baubranche

Die Krise am amerikanischen Immobilienmarkt setzt der amerikanischen Baubranche immer stärker zu. Obwohl der Immobilienkonzern Lennar inzwischen mehr als ein Drittel seiner Stellen abgebaut hat, schrieb er im abgelaufenen Quartal tiefrote Zahlen.

HB BANGALORE. Der US-Immobilienkonzern Lennar hat wegen der Krise am Häusermarkt tiefrote Zahlen geschrieben. Das Unternehmen bezifferte den Netto-Fehlbetrag für das abgelaufene Vierteljahr am Dienstag mit rund 514 Millionen Dollar nach einem Gewinn von 207 Millionen Dollar vor Jahresfrist. Das Ergebnis fiel damit deutlich schlechter aus als von Analysten erwartet, was vorbörslich die US-Aktienfutures unter Druck brachte. Der Umsatz aus dem Kerngeschäft mit Häuserverkäufen brach um 44 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar ein. Lennar machte dafür eine Verschärfung der Krise am Häusermarkt verantwortlich.

Der US-Immobilienmarkt ist im Zuge steigender Zinsen und sinkender Häuserpreise in eine schwere Schieflage geraten. Viele Hypotheken konnten nicht mehr bedient werden, was Anbieter von Baufinanzierungen in Bedrängnis brachte. Die Nachfrage nach Häusern brach ein. Anleger warten derzeit auf Signale für ein baldiges Ende der Krise und schauen daher genau auf die Zahlen von Immobilien- und Baukonzernen.

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