Rote Zahlen in 2004: Steag Hamatech erleidet Ergebniseinbruch

Rote Zahlen in 2004
Steag Hamatech erleidet Ergebniseinbruch

Der Spezial-Anlagenbauer Steag Hamatech hat angesichts des Preiswettbewerbs auf dem Markt für DVD- und CD-Produktionsmaschinen und gesteigerter Investitionen 2004 einen Ergebniseinbruch erlitten.

HB STERNENFELS. Das Ergebnis vor Steuern habe sich auf 1,2 (Vorjahr: 6,3) Millionen Euro reduziert, teilte Steag Hamatech am späten Donnerstagabend in Sternenfels bei Pforzheim mit. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr wegen des Einbruchs auf dem Markt für beschreibbare CDs nur leicht auf 149,0 (146,9) Millionen Euro. Nach Steuern rutschte das Unternehmen wegen Abschreibungen auf bilanziell verbuchte Steuern sogar mit 3,2 (plus 3,6) Millionen Euro in die Verlustzone.

Der Auftragseingang ging auf 145,9 (153,0) Millionen Euro zurück. Während sich die Bestellungen für Produktionsanlagen für beschreibbare DVDs auf 62,5 (29,6) Millionen Euro verdoppelten, brach die Nachfrage nach Maschinen für beschreibbare CDs auf 31,6 (71,2) Millionen Euro ein. Steag Hamatech setze 2005 vor allem auf Anlagen für vorbespielte (DVD9) und beschreibbare (DVD/R) DVDs, in die im vergangenen Jahr investiert worden sei.

Neue Impulse erhofft sich Vorstandschef Stefan Reineck von einer neuen Anlagen-Plattform für Halbleiter, nachdem sich führende Chip-Hersteller für dieses Anlagenkonzept entschieden hätten. Trotz des rückläufigen Ergebnisses habe Steag Hamatech einen Mittelzufluss (Cash-Flow) aus dem operativen Geschäft 2004 von 10,6 (minus 2,5) Millionen Euro verbucht. Die Schulden seien fast vollständig abgebaut worden.

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