Roth & Rau
Meyer Burger drängt in Aufsichtsrat

Kaum hat das Unternehmen Meyer Burger die Solarfirma Roth & Rau übernommen, soll deren Aufsichtsrat neu besetzt werden - und zwar ausschließlich mit Vertretern des neuen Eigentümers.
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DüsseldorfKurz nach der Mehrheitsübernahme der Solarfirma Roth & Rau macht Meyer Burger bei seiner neuen Tochter Nägel mit Köpfen. In dem Ende August neu zu wählenden Aufsichtsrat des sächsischen Unternehmens sollen künftig alle drei Posten von Vertretern der Schweizer Firma besetzt werden, wie aus der Einladung zum Aktionärstreffen zu entnehmen war.

Neuer Vorsitzender soll Peter Maria Wagner werden, Präsident des Meyer-Burger-Verwaltungsrates. Als weitere Mitglieder sind Michael Hirschi, Finanzvorstand des Schweizer Solarkonzerns, vorgeschlagen sowie die Anwältin Andrea Sieber von der Kanzlei meyerlustenberger.

Meyer Burger wurde bei der Übernahme von Roth & Rau unter anderem von der Züricher Sozietät beraten. Meyer Burger hält inzwischen über 80 Prozent am sächsischen Rivalen. Die Schweizer können nun wie geplant durch die rund 350 Millionen Euro teure Übernahme einen Konzern mit 2400 Mitarbeitern und einem Umsatz von über einer Milliarde Euro schmieden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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