Rückgang bei VW
Luxuswagen bleiben auf linker Spur

Die Geschäfte von Daimler-Chrysler, BMW und Porsche in den USA florieren. Einzige Ausnahme unter den deutschen Branchengrößen war die Volkswagen-Gruppe, deren US-Verkäufe kräftig zurückgingen. Auch der zweitgrößte US-Autobauer Ford gab am Donnerstagabend einen Rückgang bekannt.

HB FRANKFURT. Die Berechnung der Veränderungsraten ist nicht bereinigt um die unterschiedliche Zahl der Verkaufstage. Im Juni 2004 gab es 25 Verkaufstage im Vergleich zu 24 Verkaufstagen im Vorjahresmonat.

Der Münchner Autobauer BMW verbuchte den dritten Monat in Folge einen Absatz-Rekord. Die Verkäufe der BMW-Gruppe seien in den USA im Juni um 12,4 Prozent auf 27 909 Fahrzeuge gestiegen, teilte BMW of North America mit. Damit übertraf BMW sein im Mai erzieltes Plus von genau zwölf Prozent. Von der Marke BMW seien im abgelaufenen Monat 25 013 Fahrzeuge verkauft worden, ein Plus von 14,2 Prozent.

Der deutsch-amerikanische Konzern Daimler-Chrysler setzte im vergangenen Monat mit 226 736 Autos fünf Prozent mehr Fahrzeuge ab als ein Jahr zuvor. Bei der Marke Chrysler stieg der Absatz nach Unternehmensangaben um fünf Prozent und bei der Marke Mercedes um zwei Prozent.

Porsches 911er läuft weiter gut

Nach einem Rückgang im Vormonat hat der Sportwagenbauer Porsche im Juni in Nordamerika auch von dem auslaufenden Sportwagenmodell 911 mehr verkauft. Der Absatz des 911 sei dort im vergangenen Monat um 13 Prozent auf 952 Einheiten gestiegen, obwohl ab Ende August auch in Nordamerika schon das Nachfolgemodell verkauft werde, teilte Porsche mit. Insgesamt setzte Porsche in den USA und Kanada im Juni 2 978 Fahrzeuge ab, drei Prozent mehr als ein Jahr zuvor. In den USA stieg der Absatz auf 2 807 (Vorjahresmonat: 2711) Autos. Vom Geländewagen „Cayenne“ wurden in Nordamerika 1 541 (1 500) Exemplare verkauft.

Volkswagen of America hingegen verbuchte einen Absatz-Rückgang von 12,1 Prozent. Im Berichtszeitraum seien 22 692 Fahrzeuge abgesetzt worden nach 25 808 Fahrzeugen im Vorjahr. Auch die VW-Tochter Audi verbuchte einen Rückgang, sie verkaufte im Juni in den USA 6 947 (8 009) Fahrzeuge. Ford setzte ebenfalls erneut weniger Fahrzeuge ab. Der Absatz am Heimatmarkt sei um acht Prozent zurückgegangen. Ford leidet Analysten zufolge schon seit längerem unter einer veralteten Modellpalette und hat in diesem Jahr konstant Anteile auf dem US-Markt eingebüßt.

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