Rückkauf
Thyssen-Krupp will mit eigenen Aktien Übernahmen sichern

Thyssen-Krupp will bis zu fünf Prozent des Grundkapitals zurückkaufen. Nach Angaben des Stahlkonzerns sollen dadurch künftige Akquisitionen und das Wachstum abgesichert werden.

HB FRANKFURT. Die bis zu rund 25,7 Millionen eigenen Aktien könnten „als Akquisitionswährung und zur Absicherung der Wachstumsstrategie eingesetzt werden“, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Thyssen-Krupp will den kanadischen Stahlerzeuger Dofasco übernehmen und damit stärker in Nordamerika Fuß fassen.

Nach der Einigung von Mittal und Arcelor auf eine Megafusion muss der deutsche Stahlkonzern allerdings weiter um Defasco bangen: Während Mittal den kanadischen Konzern an Thyssen-Krupp verkaufen will, pocht Arcelor auf einen Verbleib des Unternehmens in dem fusionierten britisch-indischen Stahlkonzern.

Thyssen-Krupp hatte erklärt, der Konzern habe mit Mittal vertraglich vereinbart, im Falle der Kontrollübernahme bei Arcelor, Dofasco zu einem Preis von 68 kanadischen Dollar je Aktie zu kaufen. Ursprünglich hatte Arcelor den deutschen Stahlkonzern im Übernahmepoker um Dofasco ausgestochen.

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