Rückruf-Skandal
GM zahlt 1,8 Milliarden Dollar

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Über 30 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen

Als Reaktion auf die Affäre veranlasste die vor einem Jahr angetretene Konzernchefin Mary Barra eine Qualitätsüberprüfung bei GM-Modellen, die weitere Rückrufe zur Folge hatte. Der Konzern holte seit Jahresbeginn 2014 weltweit mehr als 30 Millionen Autos wegen verschiedener Mängel in die Werkstätten. Besonders betroffen ist der nordamerikanische Markt.

Trotz der massenhaften Rückrufe zog Barra am Mittwoch ein positives Fazit des GM-Geschäfts im vergangenen Jahr. Der größte Autobauer der USA konnte im zurückliegenden Jahr 2,94 Millionen Autos und Kleinlaster auf seinem Heimatmarkt verkaufen, ein Plus von 5,3 Prozent. In China habe der Konzern einen Rekordabsatz von 3,5 Millionen Autos verzeichnet, hieß es. Im schwierigen Europageschäft mit den Marken Opel und Vauxhall habe GM das zweite Jahr in Folge Marktanteile dazugewonnen. Genaue Zahlen lagen hier noch nicht vor.

„Wir werden auf diesem Schwung 2015 aufbauen“, erklärte Barra am Rande der Automobilmesse in Detroit im US-Bundesstaat Michigan. Der Konzern erwartet für dieses Jahr nach eigenen Angaben einen Gewinnanstieg und Wachstum in den USA, in China und in Europa.

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Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • GM als Firma zahlt also ca. 3 Mill.. Diese Summe wird also den Mitarbeitern vorenthalten, nur weil die Manager vorsätzlich versagten. Was zahlen die Manager persönlich? Wieviel könnte man den Mitarbeiter mehr zahlen wenn die Manager die Firma nicht geschädigt hätten??

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