Rückrufaktion
Blei auch in „Pu dem Bären“ gefunden

Die Serie von Rückrufen chinesischer Spielzeuge durch US-Konzerne reißt nicht ab: Der Einzelhändler J.C. Penney muss knapp 50 000 Spielzeuge mit der Kinderfigur „Pu der Bär“ wegen gefährlicher Bleispuren vom Markt nehmen. Zudem wurden Produkte aus Taiwan und Vietnam zurückgerufen.

HB WASHINGTON. Die Spielsets mit insgesamt 23 Einzelteilen seien in China hergestellt und von J.C. Penney zwei Jahre lang verkauft worden, teilte die US-Verbraucherschutzbehörde am Donnerstag mit. Der Einzelhändler muss zudem knapp 20 000 hölzerne Malkästen zurückrufen, die in Taiwan und Vietnam produziert wurden. Auch hier waren die zulässigen Grenzwerte für Bleispuren überschritten.

In den vergangenen Monaten haben sich Rückrufe von chinesischen Produkten durch US-Konzerne gehäuft. So nahm der Barbiepuppen-Hersteller Mattel zuletzt innerhalb weniger Wochen rund 21 Mill. in China hergestellte Spielzeuge wegen eines unzulässig hohen Bleigehalts oder gefährlicher Magnetteile vom Markt. Später entschuldigte sich Mattel in China wegen der Rückrufaktionen und übernahm die volle Verantwortung. Der Großteil der Rückrufe beruhe auf einem Baufehler von Mattel und nicht auf Mängeln aus der chinesischen Herstellung.

Erst vor wenigen Tagen hatte zudem die US-Kaffeehauskette Starbucks den Rückruf von 250 000 in China gefertigter Kinderbecher gestartet. In zwei Fällen waren die Plastikbecher zersprungen; Kinder verschluckten anschließend kleinere Teile.

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