Rückschlag für BA-Konsortium
Spanische Bank stellt sich Iberia-Übernahme in den Weg

Rückschlag für das BA-Konsortium: Im Bieterkampf um Iberia hat eine Regionalbank aus Madrid ihren Anteil an der spanischen Fluggesellschaft aufgestockt und könnte jetzt eine Übernahme durch British Airways vereiteln.

HB MADRID. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen erhöhte die Bank Caja Madrid am Mittwochabend ihren Anteil an Iberia und verfügt nun über 23 Prozent des Kapitals. Dies ist der zweite Rückschlag für die Bemühungen des British-Airways-Konsortiums um Iberia innerhalb weniger Tage.

Erst vor einer Woche hatte ein spanisches Konsortium namens Gala Capital für Iberia bis zu 3,7 Milliarden Euro geboten und damit mehr als die Gruppe um BA und die Beteiligungsgesellschaft TPG Capital. Iberia ist der Marktführer auf Flügen von Europa nach Lateinamerika. Auch Lufthansa wird als Interessent gehandelt. Das Unternehmen hatte aber in den vergangenen Wochen wiederholt erklärt, Iberia sei zwar interessant, aber deutlich zu teuer.

Experten gehen fest davon aus, dass die Caja Madrid eine Übernahme durch die TPG Capital und BA blockieren will. Die von der Regionalregierung kontrollierte Bank wolle Iberia in spanischer Hand behalten, um so Geschäftsinteressen in der spanischen Hauptstadt zu sichern.

Die Caja Madrid machte von einem Vorkaufsrecht Gebrauch, um sich den gut sechsprozentigen Iberia -Anteil der Firma Logista zu sichern. Erst 24 Stunden zuvor hatte das Institut den siebenprozentigen Anteil der Bank BBVA übernommen.

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