Rückschlag für Medikamentensparte
US-Gericht bestätigt Ablehnung von Bayer-Patentklagen

Rückschlag für Bayer in den USA: Ein Gericht bestätigte die Ablehnung von Patentklagen des Konzerns gegen drei Generikahersteller, die eine Zulassung für billigere Versionen des Verhütungsmittels Yasmin beantragt hatten.
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New YorkBayer hat in den USA einen weiteren Rückschlag im Patentstreit um seine Antibaby-Pillen erlitten. Ein US-Berufungsgericht bestätigte die Ablehnung von Patentklagen des Konzerns gegen den US-Generikakonzern Watson, die Generikatochter Sandoz von Novartis sowie die indische Firma Lupin, wie aus am Montag einsehbaren Gerichtsdokumenten hervorgeht.

Bayer hatte die Firmen, die bei der US-Gesundheitsbehörde Zulassungen für günstigere Versionen des Verhütungsmittels Yasmin beantragt hatten, wegen Patentverletzung verklagt. Im Jahr 2010 hatte ein US-Bundesgericht die Klage von Bayer gegen Lupin, Sandoz und Watson abgewiesen. Der Konzern hatte daraufhin gegen die Entscheidung Berufung eingelegt.

Die Antibaby-Pillen der Produktgruppe Yaz/Yasmin gehören zu den umsatzstärksten Präparaten der Bayer-Pharmasparte. Mit den vom Zukauf Schering übernommenen Mitteln setzte der Konzern 2011 weltweit immerhin 1,07 Milliarden Euro um. Als Folge der Generikakonkurrenz in den USA blieb der Umsatz mit den Pille allerdings um 3,7 Prozent hinter den Verkäufen im Jahr 2010 zurück.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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