Rückzug aus Mikrotechnologie
Steag verkauft Microparts an Boehringer

Die zum RAG-Konzern gehörende Steag hat im Zuge ihrer Konzentration auf das Kerngeschäft ihre Mikrotechnologie-Tochter Steag Microparts GmbH an den Pharmakonzern Boehringer Ingelheim veräußert. Mikroparts konnte zuletzt jährliche Zuwachsraten von 20 bis 30 Prozent verzeichnen. Hauptprodukt der Firma ist ein gemeinsam mit Boehringer entwickelter Asthma-Inhalator.

HB DÜSSELDORF. Steag ziehe sich aus dem Geschäftsbereich zurück, um sich in Zukunft im Rahmen der neu gebildeten RAG Energiesäule ausschließlich im Kraftwerksgeschäft zu betätigen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Essen mit. Zum Kaufpreis machte Steag keine Angaben. Die nun veräußerte in Dortmund ansässige Tochter soll künftig unter „Boehringer Ingelheim Microparts“ firmieren.

Die 1990 gegründete bisherige Steag Microparts beschäftigt nach Angaben eines Firmensprechers mehr als 300 Mitarbeiter und setzte im vergangenen Jahr 36 Millionen Euro um. Die Firma schreibe seit 1997 schwarze Zahlen. „Wir sind ein dynamisch wachsendes Unternehmen mit jährlichen Zuwachsraten von 20 bis 30 Prozent“, sagte der Sprecher. Hauptprodukt der Firma ist der gemeinsam mit Boehringer entwickelte Inhalator Respimat Soft Inhaler, der bei Asthma und anderen Atemwegserkrankungen eingesetzt wird.

Die im vergangenen Jahr noch zum Verkauf vorgesehene RAG-Konzerntochter Steag soll spätestens Anfang 2005 Kern einer neuen Energiesparte der RAG werden. Die „neue Steag“ wird früheren Firmenangaben zufolge mit einem Umsatz von 2,2 Milliarden Euro und rund 4000 Mitarbeitern an den Start gehen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%