Rückzug des Kameraherstellers von der Börse
Vergleich im Leica-Prozess gescheitert

Im Prozess um den Rückzug des Kameraherstellers Leica von der Börse gibt es keine gütliche Einigung. Vor dem Landgericht Frankfurt scheiterte am Dienstag der Versuch eines Vergleichs zwischen 15 klagenden Kleinaktionären und dem Unternehmen.

HB FRANKFURT. Der Grund: Einer der Klägeranwälte hatte keine Vollmacht seines Mandaten dafür. Die Aktionäre wehren sich gegen ihren Zwangsausschluss aus dem Kreis der Anteilseigner.

Die Leica- Hauptversammlung hatte im November die Zwangsabfindung beschlossen, weil die ACM Projektentwicklung GmbH als Leica-Mehrheitseigentümerin das Unternehmen komplett übernehmen will. Das Gericht bekräftigte seine Ansicht, dass der Beschluss der Hauptversammlung unwirksam ist. Eine Entscheidung will die Kammer am 26. August verkünden.

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