Rückzug eine "freiwillige und bewusste Entscheidung"
Claassen sieht Energiebranche unter starkem Druck

Der scheidende Vorstandschef des Karlsruher Energiekonzerns EnBW, Utz Claassen, sieht schwierige Zeiten auf die Stromhersteller zukommen.

DÜSSELDORF. Im Moment würden energiepolitische Weichen in Deutschland und Europa "in fragwürdiger, teilweise kontraproduktiver und in Einzelfällen sogar schädlicher Art gestellt", sagte er dem Handelsblatt. Das Umfeld wird nach den Worten Claassens schwieriger und "stellt hohe Anforderungen an alle Unternehmen der Branche".

Zu seinem Rückzug bei EnBW sagte er, dass es seine eigene "freiwillige und bewusste Entscheidung" gewesen sei, auf den Vorstandsvorsitz zu verzichten. Es habe keinen Konflikt mit den EnBW-Aktionären gegeben, dem französischen Energieriesen EDF und dem Verbund baden-württembergischer Kommunen, OEW. "Wer einen Streit mit unseren beiden strategischen Aktionären in diese Entscheidung hineininterpretieren will, liegt völlig falsch. Das gilt auch für die Annahme, ich sei zu dieser Entscheidung gedrängt worden", betonte Claassen. Claassen selbst scheidet zum 30. September bei EnBW aus.

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