Rüstung
Puma befeuert Jenoptik

Vom neuen Schützenpanzer der Bundeswehr wird auch der Jenoptik-Konzern profitieren. Das Unternehmen rechnet nach eigenen Angaben mit einem Millionen-Auftrag.

HB JENA. Der Jenoptik-Konzern rechnet mit einem Millionen-Auftrag für die Lieferung von Bauteilen für den neuen Schützenpanzer Puma der Bundeswehr. Das Volumen betrage rund 70 Mio. Euro bis zum Jahr 2020, teilte die Jenoptik AG am Dienstag in Jena mit. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Auftrag in der zweiten Jahreshälfte vorliegt. Der Beschaffungsvertrag sei in der vergangenen Woche beim Bundesamt für Wehrtechnik unterschrieben worden. Jena liefere für die Panzer einzelne Komponenten.

Mit dem Gesamtprojekt sei die PSM GmbH in Kassel beauftragt worden, deren Gesellschafter die Unternehmen Rheinmetall und Krauss Maffei Wegmann - sind. Insgesamt gehe es um 405 Panzer im Gesamtwert von 3,1 Mrd. Euro. Die ersten würden 2010 an die Bundeswehr ausgeliefert. Der Jenoptik-Geschäftsbereich Sicherheit und Wehrtechnik liefert unter anderem Antriebs- und Stabilisierungstechnik sowie optische Systeme auch für die Raumfahrtindustrie.

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