Rüstungselektroniksparten könnten zusammengeführt werden
Thales und Finmeccanica sprechen angeblich über eine Allianz

Der französische Rüstungs- und Elektronikkonzern Thales hat einem Pressebericht zufolge Gespräche mit dem italienischen Mitbewerber Finmeccanica über die Bildung einer Allianz aufgenommen.

dpa-afx MAILAND. Im Vordergrund stehe eine mögliche Zusammenführung der Rüstungselektroniksparten, berichtete die italienische Tageszeitung "Il Sole 24 Ore" am Freitag ohne Angabe von Quellen. Bei einer Verschmelzung der beiden Geschäftsbereiche würde der weltgrößte Anbieter mit einem Jahresumsatz von 9,6 Mrd. Euro entstehen.

Dem Bericht zufolge erzielt die Elektroniksparte von Thales 6,7 Mrd. Euro am Konzernumsatz von 10,5 Mrd. Bei Finmeccanica trage dieser Geschäftsbereich 2,9 Mrd. zum Gesamtumsatz von 9,7 Mrd. Euro bei. Das "Handelsblatt" hatte bereits im vergangenen November gemeldet, Thales suche nach Alternativen zu einer Fusion mit dem europäischen Flugzeug-Konzern EADS und prüfe daher Allianzen oder Zusammenschlüsse in mehreren europäischen Ländern.

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