Rüstungsindustrie
Airbus-Werk brockt Diehl ein Minus ein

Der Gewinn des Nürnberger Rüstungs- und Luftfahrtkonzerns Diehl ist im vergangenen Jahr eingebrochen: Der Überschuss sank um gut drei Viertel auf 14 Millionen Euro. Grund sei unter anderem der Kauf des Airbus-Werks in Laupheim, hieß es. Zulegen konnte Diehl in der Rüstungssparte.

HB NÜRNBERG. Das Minus resultiere außerdem unter anderem aus Abwertungen der Metall-Vorräte und Rückstellungen für den Fall einer länger anhaltenden Wirtschaftskrise. Der Umsatz sank um vier Prozent auf 2,13 Mrd. Euro. Dieses Jahr will Konzernchef Thomas Diehl einen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres erreichen und weiter schwarze Zahlen schreiben.

Die deutlichsten Rückgänge musste Diehl in den vergangenen Monaten in der Metallverarbeitungssparte hinnehmen, Zuwächse in den Geschäftsbereichen Wehrtechnik und Steuerelektronik machten den Umsatzrückgang jedoch weitestgehend wieder wett.

Das 1902 gegründete Familienunternehmen liefert Airbus unter anderem die Kabinenbeleuchtungen für den Großraumflieger A380. 2008 übernahm Diehl zusammen mit dem französischen Kooperationspartner Thales das Airbus-Werk in Laupheim bei Ulm mit 1550 Beschäftigten. Insgesamt arbeiteten für Diehl Ende vergangenen Jahres 11 400 Menschen.

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