Rüstungsindustrie
BAE Systems leidet unter Kürzungen im Rüstungsetat

Der britische Rüstungs- und Luftfahrtkonzern BAE Systems muss deutliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Grund dafür scheinen die deutlich gekürzten Verteidigungsetats zu sein.
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LondonDie Kürzungen in den staatlichen Verteidigungsetats machen dem britischen Rüstungs- und Luftfahrtkonzern BAE Systems zu schaffen. Im ersten Halbjahr ging der Umsatz um 13 Prozent auf 9,2 Milliarden Pfund (10,4 Mrd Euro) zurück, wie das Unternehmen in London mitteilte. Der Überschuss sank um neun Prozent auf 500 Millionen Pfund. Nun will das Unternehmen eigene Aktien im Wert von bis zu einer halben Milliarde Pfund zurückkaufen. Die Halbjahresdividende steigt um sieben Prozent auf 7,5 Pence je Aktie.

Anleger reagierten positiv auf die Nachrichten. Bis zur Mittagszeit legten die BAE-Papiere an der Londoner Börse um 2,27 Prozent auf 304,70 Pence zu.

Für das Gesamtjahr erwartet die BAE-Führung einen weiteren Rückgang in der Rüstungssparte, die unter anderem Panzer und Raketenabschussrampen herstellt. Hier brach der Umsatz im ersten Halbjahr um 40 Prozent ein. Der Wert der Neuaufträge sank um fast ein Viertel auf 1,3 Milliarden Pfund. Sowohl europäische Regierungen als auch die USA streichen ihre Militärausgaben zusammen. Deswegen will sich das Unternehmen nun auf Länder konzentrieren, die ihre Ausgaben künftig steigern dürften.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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