Rüstungsindustrie Rheinmetall schreibt schwarze Zahlen

Der Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall macht wieder Gewinn. Das Unternehmen verdiente besser als erwartet. Sowohl im Autogeschäft, als auch in der Rüstungssparte. Nicht zuletzt dank dem deutschen Staat.
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Der Spürpanzer "Fuchs" von Rheinmetall. Quelle: dpa

Der Spürpanzer "Fuchs" von Rheinmetall.

(Foto: dpa)

HB DÜSSELDORF. Der Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall hat dank eines rigiden Sparkurses und wieder besser laufender Geschäfte mit dem Autoherstellern den Weg aus den roten Zahlen gefunden. Im dritten Quartal verdiente das Unternehmen unterm Strich sieben Mio. Euro, wie Rheinmetall am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Das war besser als von Analysten erwartet. Im zweiten Quartal hatten insbesondere die Kosten für den Abbau von 2 500 Stellen das Unternehmen noch 41 Mio. Euro verlieren lassen.

Der Umsatz verbesserte sich binnen dreier Monate von 796 auf 801 Mio. Euro. Neben dem wieder angezogenen Autogeschäft, das operativ fast wieder schwarze Zahlen schrieb, resultierte dies vor allem aus dem weiterhin gut laufenden zweiten Standbein Rüstung. Dieses hatte der Vorstand durch Zukäufe ausgebaut und internationalisiert. Bester Kunde ist aber weiterhin die Bundeswehr.

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