
MOSKAU. Etwas mickrig sieht er schon aus und bei Weitem nicht so angsteinflößend wie der US-Konkurrenzjet vom Typ F-22. Doch der T-50-Kampfbomber ist einsatzbereit, erst vor wenigen Tagen glückte der Jungfernflug des ersten russischen Tarnkappenbombers aus dem Hause Suchoi.
Für die lange Zeit tot geglaubte russische Rüstungsindustrie ist das nur ein aktueller Erfolg unter vielen. Auf der Luftfahrtschau in Singapur, die gestern zu Ende ging, unterzeichneten russische Hersteller mit Vertretern aus Libyen Verträge über die Lieferung von Kampfjets. Fast zeitgleich nahm die indische Armee russische Raketen in Betrieb; auch im Iran wartet man auf die Lieferung eines Raketenabwehrsystems aus russischer Produktion. Derweil laufen Verhandlungen mit Venezuelas Diktator Hugo Chavez, der Panzer und Kampfjets kaufen will. Russlands Rüstungsindustrie boomt.
Im vorigen Jahr fuhr Rosoboronexport, die Staatsholding für Rüstungsgeschäfte, einen Umsatz von 7,4 Mrd. Dollar ein - zehn Prozent mehr als im Vorjahr und beinahe doppelt so viel wie 2004. Dabei sieht Konzernchef Anatoli Isaikin noch Spielraum nach oben: Allein in 2009 schloss der Konzern Lieferverträge über 8,5 Mrd. Dollar, womit im Auftragsbuch Bestellungen im Wert von mehr als 34 Mrd. Dollar liegen. Nach dem Rohstoffsektor ist die russische Rüstungsindustrie somit Russlands zweitgrößte Exportbranche.
Von vielen Waffendeals des Staatsunternehmens mit "Schurkenstaaten" bekommt die Öffentlichkeit gar nichts mit, meint Dmitrij Wasiljew, Chefredakteur des Branchenmagazins "Waffenexport": "Nach unseren Informationen taucht nur etwa die Hälfte der Lieferungen in den Bilanzen von Rosoboronexport auf." Selbst bei börsennotierten Tochtergesellschaften wie Flugzeugbauer Irkut sei die Bilanzanalyse ein Stochern im Nebel.
Nicht zuletzt wegen dieser Intransparenz handeln sich die Russen mit ihren Waffenlieferungen immer öfter Zwist auf der politischen Bühne ein. Selbst nach offiziellen Meldungen liefert Rosoboronexport Waffen gerne auch nach Venezuela, Libyen, Kuba oder den Iran, deren Staatschefs zuweilen eine innige Feindschaft mit westlichen Kollegen wie Barack Obama pflegen.
Jeder macht jenes was bei ihm gut erhalten wird, die Deutschen - der Wagen, die Amerikaner - die Militärkonflikte, die Franzosen - das Parfüm, die Engländer - die narkotischen Kolonien, die Chinesen - der Menschen, die Russen - die Waffen - genau, einfach und deshalb sicher.
bei den Russen in der Ausrüstung wiegt die menschliche Fassungsgabe, dort vor wo andere die Mikroprozessoren und Milliarden Dollar sie verwenden verwenden die elementare Physik. Solche Technik fordert die batterien nicht, fürchtet vor dem Wasser, des Schmutzes, des Sandes nicht, sie schießt ohne Störungen.
Die Russen verwenden das System als land warrior nicht, es ist ihnen nicht notwendig, sie wissen die Erde gut, fremd ihnen ist nicht nötig.
ich glaube, dass der Autor kategorisch falsch! ich war in Russland, mit der Rüstungsindustrie, wo alles in Ordnung ist. Rentner leben schlecht, aber mit Waffen aller excellent! Niemand würde nicht kaufen, wie eine "schlechte" Waffen. Nur niemand außer den russischen kann nicht mit ihm betrieben werden.
Die Deutschen in 1941, wurden Waffen mehrfach bessere und neuere ... aber Hitler verloren.
Ein äußerst schlecht recherchierter Artikel.
T-50 ist kein Tarnkappenbomber sondern ein Kampfjet, genauer gesagt Mehrzweckjäger. Neben der F-22 und F-35 ist es weltweit bisher das einzige Flugzeug der fünften Generation. Wohl gemerkt in Europa gibt es nicht mal Pläne einen Flugzeug dieser Generation zu entwickeln, geschweige denn funktionsfähige Prototypen.
Was die "Mickrigkeit" im Vergleich zu F-22 angeht ist ebenfalls, gelinde gesagt, Schwachsinn. T-50 ist größer als F-22 und deutlich größer als F-35.
S-300 sind keine "Langstreckenraketen" sondern Luftabwehrsysteme.
Lybien war zwar ein großer Kunde für die UdSSR ist aber nie der zweigrößter Waffenimporteur von Russland gewesen wie es im Artikel suggeriert wird.
Auch werden bei weitem die Waffen nicht nur von Schurkenstaaten gekauft. Auf der Kundenliste stehen neben den inder und Chinesen ebenfalls solche Länder wie Griechenland, Türkei, Zypern, viele Osteuropäer, VAE, Saudi-Arabien, Thailand, Malaysia, indonesien, Vietnam, Südkorea usw.
Fazit. Hb braucht dringend einen Rüstungsexperten. Herr Willershausen gehört eindeutig nicht dazu und sollte in Zukunft dieses Thema, nie wieder anrühren.
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