Rüstungskonzern
BAE Systems vor magerem Jahr

Die sinkenden Wehretats in Großbritannien und den USA belasten den Rüstungskonzern BAE Systems. Konzernchef King rechnet für 2012 nur mit einem geringen Wachstum.
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LondonSinkende Militärausgaben verdüstern die Geschäftsaussichten von Europas größtem Rüstungskonzern BAE Systems. Im laufenden Jahr seien nur geringfügige Zuwächse zu erwarten, da in den wichtigsten Märkten USA und Großbritannien die Wehretats zusammengestrichen würden, sagte Konzernchef Ian King am Donnerstag.

Für 2011 wies der am Bau von F-35-Kampfflugzeugen, dem Eurofighter und U-Boot-Systemen beteiligte britische Konzern einen Rückgang des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von sieben Prozent auf 2,02 Milliarden Pfund (2,4 Milliarden Euro) aus.

Das Ergebnis lag damit allerdings knapp über den Analystenschätzungen von im Schnitt 1,9 Milliarden Pfund. Der Umsatz ging um 14 Prozent auf 19,15 Milliarden Pfund zurück. Angesichts der Etatkürzungen in den USA und Großbritannien sei der Markt für BAE schwierig, sagte King. Der Konzern macht 47 Prozent seines Umsatzes in den USA und 29 Prozent in Großbritannien.

An der Börse gab die Aktie des Unternehmens um 2,9 Prozent nach. „BAE prognostiziert für 2012 ein flaues Geschäft und angesichts der schwierigen Marktentwicklung steht der Firma eine lange Ochsentour bevor“, sagte Zafar Khan von Societe Generale voraus.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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