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Rüstungskonzern: Lockheed Martin steigert Gewinn deutlich

Afghanistankrieg und Libyen-Konflikt bescheren dem US-Rüstungskonzern Lockheed Martin deutliche Gewinne. Auch Konkurrent Northrop Grumman steht gut da. Für 2012 rechnen die Unternehmen aber mit deutlichen Einbußen.

F-16-Kampfflugzeug von Lockheed Martin. Quelle: Reuters
F-16-Kampfflugzeug von Lockheed Martin. Quelle: Reuters

BostonTrotz aller Sparzwänge der US-Regierung laufen die Geschäfte der großen amerikanischen Rüstungskonzerne noch rund. Branchenprimus Lockheed Martin steigerte den Reingewinn im dritten Quartal auf 700 Millionen Dollar nach 560 Millionen im Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Hersteller der Kampfjets F-16 und F-35 verbuchte zudem mit 12,1 Milliarden Dollar einen um sieben Prozent höheren Umsatz und übertraf damit die Erwartungen.

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Das Unternehmen rechnet aber für 2012 im Zuge der staatlichen Rotstiftpolitik mit stagnierenden Umsätzen im Rüstungsgeschäft und baut Arbeitsplätze ab. Zugleich sicherte sich der Konzern den Zuschlag für einen Beschaffungsauftrag der britischen Armee im Volumen von rund einer Milliarde Dollar. Wie Lockheed Martin weiter mitteilte, soll die Panzerfahrzeugflotte „Warrior“ aufgerüstet werden.

Lockheed-Konkurrent Northrop Grumman steigerte den Reingewinn im dritten Quartal auf 520 Millionen von 497 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von 1,86 Dollar nach 1,67 Dollar im Vorjahr. Für das Gesamtjahr peilt der Hersteller von unbemannten Spionageflugzeugen nun einen Überschuss von 6,95 bis 7,05 Dollar je Anteilsschein an. Bislang hatte der Konzern eine Spanne von 6,75 bis 6,90 Dollar avisiert.

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