Rüstungskonzern Russland-Sanktionen kosten Rheinmetall Jahresziel

Die Bundesregierung hat einen Auftrag von Rheinmetall wegen der Ukraine-Krise gestoppt. Der Rüstungskonzern muss nun sein Jahresziel nach unten korrigieren. Dabei stiegen im ersten Halbjahr sowohl Umsatz als auch Gewinn.
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Bundeswehrsoldat in Afghanistan auf einem Fuchs-Panzer: Rheinmetall kappt die Jahresprognose. Quelle: dapd

Bundeswehrsoldat in Afghanistan auf einem Fuchs-Panzer: Rheinmetall kappt die Jahresprognose.

(Foto: dapd)

DüsseldorfDer Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall hat seine Jahresziele zurück genommen. Als einen Grund nannten die Düsseldorfer die gestoppte Ausfuhrgenehmigung für das Gefechtsübungszentrum nach Russland. Der Vorstand gehe davon aus, dass dies 2014 zu finanziellen Belastungen führt, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

Daher werde die Prognose für das operative Ergebnis im Rüstungsgeschäft auf 65 bis 75 Millionen Euro von bisher 85 bis 95 Millionen Euro reduziert. Im Konzern werde damit 2014 ein operatives Ergebnis (EBIT) zwischen 200 und 220 Millionen Euro erwartet statt 230 bis 250 Millionen.

Auch beim Umsatz machte Rheinmetall Abstriche. Wegen der Ausgliederung eines Unternehmensteils in ein Gemeinschaftsunternehmen fielen 200 Millionen Euro Umsatz weg. Daher peile der Vorstand nunmehr einen Konzernumsatz von 4,6 bis 4,7 Milliarden Euro an statt 4,8 bis 4,9 Milliarden.

Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz um acht Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Das Ebit lag bei 30 Millionen Euro nach einem Verlust von 19 Millionen vor Jahresfrist.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Rüstungskonzern: Russland-Sanktionen kosten Rheinmetall Jahresziel"

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  • Der Rüstungskonzern Rheinmetall senkt seine Ziele
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    Der "böse" Gabriel hat die Waffenlieferung an die "lieben" Russen gestoppt.
    Das ist gemein!
    Wir haben auch schon unsere "Kampftruppen" von der IGM aktiviert, damit sie vor dem Verlust von Arbeitsplätzen in der Rüstungsindustrie warnen.
    Wir sind dann gezwungen, "Humankapital freizusetzen".
    Und dann wird die Regierung natürlich - wie immer - einknicken.

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