Rüstungskonzern steht vor möglichem Umbruch: Schwächerer Umsatz bei Thales

Rüstungskonzern steht vor möglichem Umbruch
Schwächerer Umsatz bei Thales

Der französische Rüstungskonzern Thales hat 2004 überraschend drei Prozent weniger umgesetzt.

HB PARIS. Das Unternehmen, das zu 31 Prozent in Händen des französischen Staates ist, machte dafür am Donnerstag unter anderem eine schwache Geschäftsentwicklung im Schifffahrtsbereich sowie ungünstige Wechselkurseffekte verantwortlich. Den Jahresumsatz bezifferte Thales mit 10,288 Milliarden Euro nach 10,569 Milliarden Euro 2003. Analysten hatten dagegen im Schnitt mit einem leichten Umsatzanstieg gerechnet. Der Konzern, der unter anderem Elektronik für Kriegsschiffe liefert, verbuchte im Schifffahrts-Segment ein überdurchschnittliches Umsatzminus von sechs Prozent.

Thales war im vergangenen Jahr kurzzeitig als Übernahmeziel für den europäischen Luftfahrtkonzern EADS gehandelt worden. Ein Zusammenschluss scheiterte aber letztlich an britischem Widerstand. Thales ist der zweitgrößte britische Rüstungslieferant. Der künftige französische Co-Chef von EADS, Noel Forgeard, kündigte jüngst aber an, eine Allianz mit Thales stehe in diesem Jahr weiter auf der Agenda. Die französische Regierung will voraussichtlich im ersten Halbjahr entscheiden, wie sie mit ihrem Anteil an Thales verfahren werde.

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