Rüstungsunternehmen
Panzerbauer KMW hat die Bücher voll

Das Rüstungsunternehmen Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) hat ein Rekordjahr abgeschlossen. Die zunehmende Bedrohung der Soldaten in Auslandseinsätzen füllt die Bücher und sorgt damit für mehr Arbeitsplätze.

fas MÜNCHEN. Der Umsatz des Rüstungsunternehmens Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) ist um 70 Prozent auf rund eine Milliarde Euro gestiegen. „Es ist unsere klare Absicht, dieses Niveau in den kommenden Jahren zu halten und weiter auszubauen“, sagte KMW-Geschäftsführer Frank Haun. Ertragszahlen nennt das Unternehmen, dass zu 51 Prozent der Familie Bode und zu 49 Prozent zu Siemens gehört, traditionell nicht.

KMW ist neben dem Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern der führende Anbieter vom Kampfpanzern wie dem Leopard und gepanzerten Fahrzeugen vom Typ Dingo und Mungo. Letztere haben bei der Bundeswehr und den verbündeten Nato-Streitkräften seit Jahren Hochkonjunktur. Die zunehmende Bedrohung der Soldaten in Auslandseinsätzen füllt die Bücher. KMW hat derzeit ein Auftragsbuch von 3,4 Mrd. Euro. Der Panzerboom schafft Arbeitsplätze. Im vergangenen Jahr sind 200 neue Stellen bei KMW entstanden.

Nachdem im vergangenen Jahr die Bundeswehr den Transportpanzer Boxer bestellt hat, steht für Ende dieses Jahres eine Entscheidung für den Schützenpanzer Puma an. Beide Typen wurden von Rheinmetall und KMW gemeinsam entwickelt. Während der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern seit Jahren auf eine Fusion der beiden Unternehmen drängt, zeigt KMW bislang die kalte Schulter.

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