Rund 25 000 Euro für Prostituierte geltend gemacht: In VW-Affäre kommen weitere Details ans Licht

Rund 25 000 Euro für Prostituierte geltend gemacht
In VW-Affäre kommen weitere Details ans Licht

In der VW-Affäre um Schmiergelder und Lustreisen auf Kosten des Unternehmens werden immer neue Details bekannt. Nach Medienberichten soll der ehemalige Spitzenfunktionär der IG Metall und frühere VW-Aufsichtsrat Albert Schunk an einer Vergnügungs-Reise nach Brasilien 1998 teilgenommen haben.

HB BRAUNSCHWEIG. Dies gehe aus den Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Braunschweig hervor, berichtete „Die Welt“. Auch das Nachrichtenmagazin „Focus“ schrieb, Schunk habe möglicherweise in Zusammenhang mit der Brasilien-Reise Begünstigungen von VW erhalten.

Eine der Beschuldigten in der VW-Affäre, der Ex-VW- Betriebsratschef Klaus Volkert, wurde nach dpa-Informationen bereits ein zweites Mal vernommen. Die Staatsanwaltschaft befragte ihn in der vergangenen Woche mehrere Stunden lang. Volkert war 2005 schon einmal vernommen worden.

Der „Braunschweiger Zeitung“ sagte Volkert, „ich versuche mein Alltagsleben zu leben. Aber das ist nicht einfach“. Er wolle aber nicht „jammern“. Volkert sagte: „Ich weiß, ich habe Mist gebaut. Dafür muss ich geradestehen. Ich ärgere mich schwarz über mich.“ Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ (Montag) schrieb, es gebe neue Vorwürfe gegen Volkert. Er habe dazu beigetragen, dass die kleine brasilianische Firma Aquanálise einen Auftrag von Volkswagen do Brasil erhalten hatte. Die Revision habe später festgestellt, dass die Firma zeitweise teurer war als die Konkurrenz. VW machte dazu keine Angaben. Der Anwalt von Volkert war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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