Rund 350 Stellen sollen verlagert werden
Continental streicht mehr Stellen am Phoenix-Standort Harburg

Im Zuge der Phoenix-Übernahme will der Autozulieferer Continental mehr Stellen am Phoenix-Standort Hamburg- Harburg streichen als bisher geplant. „In Harburg wird es mehr Veränderungen bei Arbeitsplätzen geben als bisher absehbar war“, sagte ein Conti-Sprecher am Freitag in Hannover. Als Grund nannte er „konkretere Überlegungen“.

HB HANNOVER/HAMBURG. Bisher wollte Conti in Harburg 700 Arbeitsplätze abbauen. Nach Angaben aus Branchenkreisen sollen in Harburg nach dem derzeitigen Stand der Planungen nun „unter 900“ der derzeit 2 700 Arbeitsplätze wegfallen. Rund 350 Stellen sollen in Conti-Werke verlagert werden, ein Großteil davon innerhalb Deutschlands.

Der Hamburger Zulieferer Phoenix soll im Continental- Konzernbereich ContiTech (Schläuche, Transportbänder) aufgehen. Conti-Vorstandschef Manfred Wennemer hatte vor einer Woche angekündigt, von den insgesamt 24 000 ContiTech-Arbeitsplätzen sollten 1 000 gestrichen werden.

Die Continental AG hält über 75 Prozent der Phoenix-Anteile und will bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 28. Dezember einen Verschmelzungsvertrag mit der ContiTech beschließen lassen.

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