Russland
Siemens hält 25 Prozent an Power Machines

Der Siemens-Konzern hat den Kauf von weiteren Anteilen am Kraftwerksbauer Power Machines abgeschlossen und hält nun 25 Prozent der Anteile plus eine Aktie. Die Münchner wollten den führenden russischen Anbieter ursprünglich komplett übernehmen, scheiterten aber am Widerstand der Moskauer Kartellwächter.

HB MÜNCHEN. Siemens teilte am Montag mit, man habe vom früheren Mehrheitseigentümer Interros 20,62 Prozent der Anteile an Power Machines übernommen. Der Kaufpreis belaufe sich auf 93 Millionen Dollar. 4,38 Prozent der Anteile hielt Siemens bereits.

Power Machines hatte 2004 einen Umsatz von 662 Millionen Dollar erzielt und hat rund 13 000 Mitarbeiter. Im Dezember hatte die russische Kartellbehörde Siemens grünes Licht für den Kauf weiterer Anteile gegeben, nachdem sie dem Konzern im Frühjahr die Übernahme der Mehrheit verwehrt hatte. Begründet wurde das Nein mit Sicherheitsbedenken, da Power Machines auch für die Rüstungsindustrie fertige - etwa Teile für Atom-U-Boote.

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