Rußpartikelfilter
Bosch will lieber forschen statt produzieren

Der weltgrößte Autozulieferer Bosch schiebt seinen Einstieg ins Geschäft mit Rußpartikelfiltern für Dieselfahrzeuge auf die lange Bank: Erst in mehreren Jahren will der Branchenführer die Serienproduktion aufnehmen. Bis dahin soll weiter geforscht werden.

HB STUTTGART. „Der nächste Schub wird mit der [Einführung der Abgasnorm, d.R] Euro-5 kommen, die wir für 2010 erwarten. Dann wollen wir mit unserem Produkt im Markt sein, um die ganze Breite des europäischen Marktes bedienen zu können“, zitierte die Branchenzeitung „Automobilwoche“ Bosch-Chef Franz Fehrenbach.

Der Stuttgarter Autozulieferer wollte eigentlich in diesem Jahr mit der Serienproduktion beginnen, hatte die Entwicklung aber gestoppt, weil er zunächst nach einer einfacheren, billigeren und weniger wartungsintensiven Technik suchen wollte.

„Mit hoher Wahrscheinlichkeit kommen wir mit deutlich einfacheren und kostengünstigeren Filterwerkstoffen hin“, sagte der Chef der Automobiltechnik-Sparte von Bosch, Bernd Bohr, dem Blatt. Die Filter sollen Rußpartikel aus den Abgasen von Diesel- Autos herausfiltern, die mit für den gesundheitsgefährdenden Feinstaub verantwortlich gemacht werden. Die geltende Abgasnorm Euro-4 ist bei den meisten Fahrzeugen ohne den Filter nicht zu erreichen.

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