RWE-Tochter
Harpen kündigt Verlust an

Die Dortmunder RWE-Tochter Harpen erwartet nach einem Gewinn im Jahr 2004 nun einen Jahresverlust.

HB DORTMUND. Wie die Harpen AG am Dienstag mitteilte, sind für den massiven Verlust von 30 Mill. € unter anderem massive Verzögerungen bei Großprojekten im Energie- und Immobilienbereich verantwortlich. „Aus heutiger Sicht wird für 2005 keine Dividende gezahlt werden“, hieß es weiter.

Harpen hatte nach Angaben von Unternehmenssprecher Heinz Vinkenflügel zu Beginn des Geschäftsjahres zunächst ein Ergebnis in Vorjahreshöhe (32,3 Mill. € Überschuss) angestrebt. Dann schlug im Frühjahr die Kündigung einer Unternehmensanleihe im Zuge des Squeeze-Out-Verfahrens mit rund 21 Mill. € als Sondereffekt negativ zu Buche.

Hauptsächlich zwei Objekte machen Harpen nun zu schaffen. Zum einen kommen 19 Mill. € Risikovorsorge für ein Büro- und Geschäftshaus in Frankfurt/Main hinzu, wo sich nach Angaben des Sprechers wegen der hohen Leerstände in Frankfurt die Vermietung schwieriger darstellt als gedacht. Zum anderen sind 15 Mill. € Ergebnisausfall bei einem Biomasseheizkraftwerk in Berlin zu verkraften. Gründe sind dort eine Verzögerung der Bauzeit durch den Ausfall eines Lieferanten sowie technische Probleme. Insgesamt kämen noch „weitere Ergebnisrückgänge“ hinzu.

Das frühere Bergbau-Unternehmen Harpen wurde 1856 gegründet und ist auf regenerative und dezentrale Energieversorgung sowie Immobilien spezialisiert. 2004 erwirtschafteten 659 Menschen einen Umsatz von 276,3 Mill. €.

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