RWE-Tochter verdient aber weniger
Harpen steigert Umsatz

Die RWE-Tochter Harpen, die sich auf erneuerbare Energien und dezentrale Energieversorgung spezialisiert hat, hat in den ersten neun Monaten aufgrund deutlicher Absatzsteigerungen im Kerngeschäft Energie den Umsatz deutlich gesteigert. Der Gewinn sank allerdings wegen des Wegfalls des Verkehrssegmentes unter den Vorjahreswert.

HB DÜSSELDORF. Bei einem Umsatzplus von 12,5 Prozent auf 184,6 Millionen Euro sei der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 40,0 (48,1) Millionen Euro gesunken, teilte die in Dortmund ansässige Gesellschaft am Freitag mit. Nach Steuern lag das Ergebnis mit 15,8 Millionen Euro um zehn Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Bereinigt um den Effekt aus der Veräußerung und Entkonsolidierung des Segmentes Verkehr (14,2 Millionen Euro) ergebe sich aber ein Anstieg des Gewinns um 4,2 Millionen Euro, hieß es.

Zur Jahresprognose machte Harpen keine Angaben. Früheren Äußerungen des Vorstandes zufolge wird ein Umsatz von 270 (257) Millionen Euro angestrebt und ein Ergebnis, das die Ausschüttung „einer attraktiven Dividende“ ermöglicht. Im Vorjahr erhielten die Anteilseigner 0,52 Euro. RWE hält etwa 95 Prozent an Harpen und hat das Unternehmen im Zuge der neuen Konzernstruktur der RWE Power AG in Essen zugeordnet.

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