S-Bahn
Neue Züge für Berlin kommen - später

Eiegntlich wollte die Bahn den Berliner Nahverkehr rasch mit neuen S-Bahn-Zügen entlasten. Daraus wird so schnell aber nichts. Die Berliner werden sich noch gedulden müssen.
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HB BERLIN. Die S-Bahn in Berlin kann ihr Angebot für die Fahrgäste voraussichtlich erst im Frühjahr 2011 spürbar verbessern. Das hätten aktuelle Kalkulationen ergeben, berichtet die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf Kreise des Verkehrsunternehmens.

Zwar sei es möglich, dass die Zahl der verfügbaren Züge leicht steige. Doch aller Voraussicht nach müsse das jetzige Programm bis März 2011 beibehalten werden. Erst dann stehe die S-Bahn-Baureihe 485, die heute zu oft in die Werkstatt muss, wieder in nennenswerten Stückzahlen zur Verfügung. Derzeit werden 416 sogenannte Viertelzüge mit jeweils zwei Wagen eingesetzt.

In einigen Wochen soll der Zeitung zufolge die Planung vorgestellt werden. Aus Sicherheitsgründen habe sich die Tochter der Deutschen Bahn dazu verpflichtet, ihre Züge öfter zu kontrollieren. Außerdem lasse es Räder und Achsen öfter tauschen. Ende dieses Jahres beginne die S-Bahn damit, stabilere Bauteile einzubauen, damit die Wagen nicht mehr so oft in die Werkstatt müssten, schreibt das Blatt. So erhalte die Baureihe 485 ab Ende November verstärkte Achsen, die Baureihe 481 bekomme von Dezember an verstärkte Radsätze.

Kommentare zu " S-Bahn: Neue Züge für Berlin kommen - später"

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  • Schon wieder!!!

    welches andere Unternehmen in Deutschland kann sich so etwas leisten?

    a) immer zu spät zu kommen - ob bei investitionen, die sich länger hinziehen (bau- u. beschaffung),

    b) immer die Kostenprognose überziehen (sowohl bau-, als auch Unterhaltskosten),

    c) bei der Sicherheit zu schlampen, andere Vorstandschefs wären schon gleich in den Knast einmarschiert bei so viel systematischer Schlamperei und

    d) so viel Unfreundlichkeit und Kundenunorientierung wie bei dem Staatskonzern Deutsche bahn AG und

    e) dabei eigentlich noch horrende Preise für ein so mangelhaftes Produkt verlangen.

    Die bundespolitik und der Aufsichtsrat sollten den Verantwortlichen im Vorstand einmal die Hasenohren langziehen. Es kann nicht sein, dass ein S-bahn-Drama, dass die bahn durch eine schlechte Organisation und Wartung selbst verursacht hat, noch länger anhält. Ein untragbarer Zustand. Warum die Neubeschaffung sich so lange hinzieht, interessiert weder dem Fahrgast, noch den Steuerzahler! Jetzt muss es Konsequenzen bei den Verantwortlichen der bahn geben! Aus, Schluss, vorbei, der Geduldsfaden ist gerissen!

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