Salzgeschäfte
K+S will Esco kaufen

Der Düngemittelspezialist K+S, ehemals Kali und Salz, hatte vor zwei Jahren gemeinsam mit Solvay das Joint-Venture Esco gegründet. Jetzt wollen die Kasseler alle Anteile haben. Über die Details wird verhandelt.

HB FRANKFURT. Die vollständige Übernahme des Gemeinschaftsunternehmens Esco (European Salt Company) durch K+S steht unmittelbar bevor K+S habe sich mit der belgischen Solvay verständigt, deren 38-prozentigen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen zu erwerben, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Freitag mit. Über Details der Transaktion werde nun verhandelt. Über finanzielle Einzelheiten sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte ein Unternehmenssprecher. Ziel sei es, die Transaktion rückwirkend zum 1. Januar 2004 wirksam zu machen. K+S und Solvay hatten ihre Salzgeschäfte 2002 zum Joint-Venture esco zusammengeschlossen.

„Es ist unsere erklärte Strategie, mit esco unsere starke Position weiter auszubauen und den europäischen Salzmarkt maßgeblich zu gestalten“, sagte Konzernchef Ralf Bethke. Der PVC-Produzent Solvay teilte zur Begründung mit, das Salzgeschäft gehöre nicht zu seinen Kernaktivitäten. Mit Esco ist K+S nach eigenen Angaben Marktführer in Europa. Im Dezember hatte Bethke bereits in Aussicht gestellt, dass der vollständige Erwerb der Esco Anfang 2004 möglich sei. K+S, ehemals Kali und Salz, beschäftigt weltweit rund 11 000 Mitarbeiter und setzte 2002 2,3 Milliarden Euro um. Die K+S-Aktie lag am Nachmittag 3,2 Prozent im Minus bei 24,20 Euro.

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