Sandoz veranstaltet den „Generika-Tag“ in London
Novartis strebt Marktführerschaft bei Generika an

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis will im Bereich Generika die Nummer eins werden. Interne Maßnahmen und Akquisitionen sollen dabei helfen, die israelische Firma Teva Pharmaceutical Industries Ltd vom Spitzenplatz zu verdrängen.

HB LONDON. Novartis rechne damit, dass der Umsatz der Generika-Tochter Sandoz weiterhin stärker wächst als Markt, sagte Finanzchef Raymund Breu am Donnerstag bei einer Analystenkonferenz in London. Sandoz veranstaltet den „Generika-Tag“ in London. Generika sind meist günstigere Nachahmprodukte von Medikamenten, deren Patentschutz ausgelaufen ist.

Weiter sagte Breu, dass Novartis nicht die Absicht habe, die Generika-Sparte auszugliedern, wie dies von manchen Analysten vorgeschlagen wurde. Im Gegenteil solle das Geschäft, das zuletzt durch eine Reihe von Akquisitionen expandiert wurde, weiter ausgebaut werden. Zuletzt hatte Novartis 2002 die slowenische Lek für 900 Mill. Dollar übernommen und damit seine Präsenz in Osteuropa ausgebaut. Novartis geht von steigender Nachfrage nach Generika aus. Dabei werde in den USA mit 12,5 Prozent das stärkste Wachstum erwartet.

Laut dem unabhängigen Institut IMS Health dürfte der Generika-Markt zwischen 2003 und 2008 jährlich um durchschnittlich 8,9 Prozent auf 95 Mrd. Dollar von 62 Mrd. wachsen

.

Novartis hat jüngst in den USA Nachahmprodukte für das Antibiotikum Augmentin von GlaxoSmithKline und das AstraZeneca-Medikament Prilosec zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschwüren lanciert.

Generika sind üblicherweise deutlich weniger profitabel als Originalmedikamente. Novartis strebt bei Sandoz dennoch, abhängig von der Einführung neuer Produkte, eine Gewinnmarge von 15 Prozent an.

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