Sanierung angelaufen: VW will bei Seat ab 2008 wieder Gewinne sehen

Sanierung angelaufen
VW will bei Seat ab 2008 wieder Gewinne sehen

Der Volkswagen-Konzern baut derzeit seine spanische Tochter Seat um, damit diese wieder profitabel arbeitet.

HB INGOLSTADT. Die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen griffen, Seat stabilisiere sich im Markt, sagte Seat-Chef Andreas Schleef am Mittwoch in Ingolstadt. „Wir werden in absehbarer Zeit auch operativ schwarz schreiben“, sagte er. Spätestens 2008 sollen die angeschlagenen Spanier wieder zum Konzernergebnis beitragen.

„Um Seat wieder auf Erfolgskurs zu bringen, werden wir das untere Preissegment stärken. Die intensive Zusammenarbeit mit Seat werden wir weiter fortsetzen. Schwerpunkt der Zusammenarbeit ist die technische Entwicklung“, sagte Audi-Chef Martin Winterkorn. Im VW-Konzern ist Audi operativ für Seat zuständig, die Ergebnisse der Spanier werden allerdings direkt in Wolfsburg konsolidiert.

Die Volkswagen-Tochter Seat war 2005 erstmals seit 10 Jahren in die roten Zahlen gerutscht. Der Nettoverlust lag bei 62,5 Mill. Euro. Auch der Umsatz fiel: von 5,86 auf 5,27 Mrd. Euro. Seat leidet trotz neuer Modelle unter sinkenden Verkäufen. Branchenkenner machen dafür in erster Linie ein schwaches Image der Marke verantwortlich.

Ende vergangenen Jahres waren sogar Spekulationen aufgekommen, Volkswagen könne seine Tochter verkaufen oder das Hauptwerk schließen. Die spanische Regierung hatte jedoch nach eigenen Angaben im Januar eine Zusage von VW-Chef Bernd Pischetsrieder erhalten, dass der Wolfsburger Konzern weiter zu Seat stehe. Seat beschäftigt in Spanien rund 16 000 Mitarbeiter.

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