Sanierungs-Tarifvertrag bei Thomas Cook
Unternehmen wollen Siemens-Modell

Nach Siemens wollen auch weitere Unternehmen zurück zur 40-Stunden-Woche. Laut Presseberichten verhandeln über 100 Firmen über die unbezahlte Mehrarbeit.

HB BERLIN. Die Vereinbarung zwischen Siemens und der IG-Metall um eine Mehrarbeit ohne Lohnausgleich hat offenbar Signalwirkung auf andere Firmen. Wie die Tageszeitung «Die Welt» am Samstag berichtete, verhandeln mehr als 100 Unternehmen derzeit über eine 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich und über Kürzungen beim Weihnachts- und Urlaubsgeld, um Jobverlagerungen ins Ausland zu verhindern.

Dem Blatt zufolge zählen dazu neben vielen mittelständischen Betrieben vor allem aus Nordrhein-Westfalen und Bayern auch Großunternehmen wie DaimlerChrysler und MAN. Weitere rund 40 Unternehmen hätten seit März dieses Jahres bereits eine Vereinbarung über längere Arbeitszeiten auf Grundlage des neuen Tarifvertrages in der Metallindustrie geschlossen, hieß es.

Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins «Spiegel» soll auch in der Halbleitersparte des Elektronikkonzerns Philips die 40-Stunden-Woche eingeführt werden. «Wir wollen genauso wettbewerbsfähig bleiben wie Siemens», sagte ein Konzernsprecher dem Blatt. «Deshalb streben wir einen ähnlichen Abschluss an.»

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