Sanierungskosten belasten
Leoni-Gewinn ist eingebrochen

Sanierungskosten und Investitionen in neue Werke haben dem Nürnberger Autozulieferer Leoni im vergangenen Jahr einen deutlich stärkeren Gewinnrückgang beschert, als erwartet. Die Leoni-Aktie ging darauf auf Talfahrt.

HB MÜNCHEN. Der Jahresüberschuss brach um fast ein Drittel auf 21,2 Mill. € ein, wie das Unternehmen in Nürnberg mitteilte. Der Spezialist für Auto-Kabelsysteme hatte ursprünglich einen Rückgang um 15 % angekündigt, diese Marke aber wegen Belastungen für die Sanierung von Konzern-Teilbereichen sowie Investitionen in Osteuropa bereits in Frage gestellt. Zudem bekam Leoni die schwache Autokonjunktur sowie den starken Euro-Wechselkurs zu spüren. Der Konzernumsatz sei um zwei Prozent auf 1,08 (Vorjahr: 1,10) Mrd. € gesunken. Bereinigt um negative Währungseffekte seien die Erlöse jedoch um zwei Prozent gestiegen.

Einen Geschäftsausblick für 2004 gab der Autozulieferer nicht. Mit den Investitionen in neue Werke in der Ukraine sei eine Voraussetzung geschaffen worden „für weiteres, deutliches Wachstum ab 2004“, teilte der Konzern nur mit. Firmenchef Klaus Probst hatte vergangene Woche in einem Reuters-Interview aber angekündigt, der Gewinn solle in diesem Jahr wieder prozentual zweistellig wachsen, der Umsatz um etwa zehn Prozent. Das Unternehmen rüstet ab 2004 zusätzlich den neuen Opel-Astra und die neue A-Klasse von Mercedes mit Bordnetzen aus.

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