Sanierungspläne
GM lockt 22 000 Schichtarbeiter mit Abfindung

Die Not bei General Motors wird offenbar immer größer: Der angeschlagene US-Autobauer hat rund 22 000 älteren und vergleichsweise teuren Schichtarbeitern laut einem Zeitungsbericht Abfindungen angeboten. Das dürfte nicht billig werden.

HB NEW YORK. Die Opel-Mutter hoffe, dass rund die Hälfte der betroffenen Beschäftigten einwillige, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten GM-Manager im Internet.

Der massive Einschnitt sei Teil der Sanierungspläne, die GM und der Wettbewerber Chrysler bis nächsten Dienstag der US-Regierung vorlegen müssen. Beide Hersteller hängen über Milliardenkredite am Tropf des Staates und müssen der US-Regierung bis Ende März konkret ihre Überlebensfähigkeit beweisen. Unter anderem sollen sie ihre Lohnkosten auf das Niveau ausländischer Hersteller in den USA senken. Amerikas Nummer zwei Ford will bisher ohne Staatshilfen auskommen.

Die neuerliche Abfindungsrunde für ältere GM-Beschäftigte sei bereits die dritte in vier Jahren, so die Zeitung. Der Konzern strich in den vergangenen Jahren bereits zehntausende Stellen. Erst am Dienstag hatte GM den Abbau weiterer 10 000 Arbeitsplätze im Angestellten-Bereich angekündigt. Der Hersteller beschäftigt nach neuesten Angaben weltweit knapp 245 000 Menschen, davon rund 55 000 in Europa.

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