Sanierungsprozess
General Motors verkauft Getriebetochter

Der US-Autobauer General Motors verkauft seine Getriebetochter Allison Transmission. Die Sparte werde für 5,6 Milliarden Dollar an die beiden Beteiligungsgesellschaften Carlyle und Onex verkauft, teilte GM am Donnerstag mit. Das Unternehmen trennt sich derzeit von zahlreichen Beteiligungen.

HB DETROIT. Das frische Kapital will der Autobauer in neue Technologien investieren. Das Geschäft umfasse auch das weltweite Vertriebsnetz von Allison. Wenn Gewerkschaft und Kartellbehörden dem Plan zustimmten, könne der Verkauf noch im dritten Quartal abgeschlossen werden. „Das ist ein weiterer wichtiger Schritt, um unsere Liquidität zu verbessern und Mittel für unsere Großinvestitionen in neue Produkte und Technologie bereitzustellen“, erklärte GM.

Der mitten in einer Sanierung steckende Autobauer verkauft derzeit zahlreiche Beteiligungen, um Geld in die Kassen zu bekommen. So hat GM bereits eine Mehrheitsbeteiligung an seiner einstigen Finanztochter GMAC an die Beteiligungsgesellschaft Cerberus verkauft. Die Wall Street nahm die Nachricht positiv auf: GM-Aktien legten in einem nahezu unveränderten Gesamthandel knapp drei Prozent auf etwa 38,50 Dollar zu.

GM hatte den Verkauf von Allison bereits im Januar angekündigt. Die Sparte baut vor allem Getriebe für Lastkraftwagen, Busse und Militärfahrzeuge. Der Vertrag sieht vor, dass sieben Werke in Indianapolis an die Investoren verkauft werden. Dagegen soll eine Fabrik für Hybrid-Getriebe in Maryland unter dem Dach von GM bleiben. Der bisherige Allison-Präsident Lawrence Dewey soll den Angaben zufolge Konzernchef werden.

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