Sanitärarmaturen-Hersteller
Grohe legt im Inland zu

Es sind eher langweilige Zahlen, die Grohe heute vorgelegt hat. Aber in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten können langweilige Zahlen durchaus gute Zahlen sei. Der Sanitärarmaturen-Hersteller ist trotz der Immobilien- und Finanzkrise mit dem vergangenen Geschäftsjahr zufrieden.

HB DÜSSELDORF. Der Umsatz habe 2008 laut vorläufigem Jahresergebnis mit 1,01 Mrd. Euro nur knapp unter dem des Vorjahres (1,02 Mrd. Euro) gelegen, teilte die Grohe AG am Mittwoch in Düsseldorf mit. Der Ertrag vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern (EBITDA) sei von 203 Mio. Euro in 2007 um mehr als sechs Prozent auf 216 Mio. Euro gesteigert worden. "Wir sind langfristig, solide und von Banken unabhängig finanziert und hoch liquide", sagte Vorstandschef David J. Haines laut einer Mitteilung.

Während sich die Finanz- und Wirtschaftskrise mit Umsatzrückgängen in Großbritannien, Spanien und den USA bemerkbar gemacht habe, stieg der Inlandsumsatz der vorläufigen Bilanz nach um sechs Prozent. Im Mittleren Osten konnte das Unternehmen den Umsatz sogar um 29 Prozent ausbauen.

Die Grohe AG mit Stammsitz im sauerländischen Hemer ist nach eigenen Angaben Europas größter Hersteller von Sanitärarmaturen. Weltweit beschäftigt das Unternehmen 5100 Mitarbeiter, 2600 davon in Deutschland. Neben den drei deutschen Standorten in Hemer, Porta Westfalica und Lahr produziert Grohe in Portugal, Thailand und Kanada.

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