Sanktionen gegen Russland Maschinenbau wird unter den Strafen leiden

Die heimische Industrie zeigt sich besorgt über die Sanktionen gegen Russland: Vor allem werden die den mittelständischen Maschinenbau hart treffen. Der DIHK will deshalb „mit russischen Partnern in Kontakt bleiben“.
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„Die deutsche Wirtschaft hat viel zu verlieren“

BerlinDie deutsche Industrie rechnet nach dem EU-Sanktionsbeschluss gegen Russland mit negativen Folgen auch für den hiesigen mittelständischen Maschinenbau. Dieser werde deutlich leiden, sagte Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), am Mittwoch in Berlin. Das Verbot von hochtechnischen Lösungen und spezialisierten Verfahren, die unter Dual-use-Bestimmungen – also der möglichen Nutzung zu zivilen und militärischen Zwecken – fallen könnten „treffen unsere Kernindustrie“.

Die EU hatte am Dienstag umfangreiche Wirtschaftssanktionen gegen Russland verhängt, um das Land zu einer konstruktiveren Rolle beim der Lösung des Ukraine-Konflikts zu zwingen.

Wansleben sagte, die Sanktionen seien ein deutliches Signal. Entscheidend sei aber, dass mit der Befristung der Maßnahmen auf ein Jahr und der Prüfung nach drei Monaten „die Tür zum Dialog“ offengehalten werde. „Es ist trotz aller Verwerfungen wichtig, dass wir mit russischen Partnern im Gespräch und für das normale Geschäft in Kontakt bleiben.“

Auch in Russland werde die Wirtschaft leiden. Der deutsch-russische Handel sei schon im Vorjahr zurückgegangen und werde nun noch weiter absacken. Russland müsse zudem bei den Investitionen eine noch größere Zurückhaltung ausländischer Geldgeber fürchten.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Sanktionen gegen Russland: Maschinenbau wird unter den Strafen leiden"

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  • lobbyismus ist ein verbrechen
    amerika besteht nur aus lobbyisten in eigener sache

    ein ossi erinnert sich!

    die cocom liste war es
    die die DDR
    übernahme reif gemacht hat

  • Der Export von Maschinen wird nicht beschränkt. Da ist wohl mehr das Problem, dass die Betriebe in Russland bei den Investitionen kürzen, und DE Banken keine Kredite für Russland Geschäfte gewähren. Russland erschwert sicherlich auch die DE Produkte, wegen der Stimmungsmache hier.

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