Sanofi will Angebot nicht erhöhen
Aventis-Chef Landau wirbt bei Raffarin für Novartis

Im Kampf gegen eine feindliche Übernahme durch Sanofi hat sich Aventis bei der französischen Regierung für seinen möglichen „Weißen Ritter“ Novartis stark gemacht.

HB PARIS. Über den Ausgang des Gesprächs zwischen Aventis-Konzernchef Igor Landau und dem französischen Ministerpräsidenten Jean-Pierre Raffarin wurde zunächst nichts bekannt. Aventis wehrt sich gegen ein feindliches Übernahmeangebot des heimischen Rivalen Sanofi-Synthelabo im Wert von derzeit 45,3 Mrd. Euro. Zuletzt hatte auch Novartis seinen Fusionsplan vorgelegt. Dabei hatte der Schweizer Konzern aber ausdrücklich als Bedingung für eine Übernahmeofferte eine neutrale Haltung der französischen Regierung gefordert. Aus Paris kamen jedoch Signale, dass die Regierung eine Aventis-Übernahme durch Novartis verhindern wolle und eine Fusion der beiden französischen Unternehmen bevorzugt.

Der französische Pharmakonzern Sanofi-Synthelabo will nach eigenen Angaben weiterhin sein Angebot für den Rivalen Aventis nicht erhöhen. „Sanofi erwägt im Moment keine Erhöhung des Angebots für Aventis“, sagte eine Sanofi-Sprecherin am Freitag. „Gegenwärtig gibt es keine Verhandlungen über eine freundliche Übernahme zwischen den zwei Unternehmen, aber diese Tür ist nicht verschlossen.“ Aventis hat das feindliche Übernahmeangebot des kleineren Konkurrenten Sanofi-Synthelabo im Wert von derzeit 45,3 Mrd. Euro bereits mehrmals abgelehnt.

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