Satellitennavigationssystem soll ab 2008 GPS ergänzen
Galileo-Zeitplan wieder im Lot

Galileo Industries ist zuversichtlich, den Zeitplan für das geplante Satellitennavigationssystem einhalten zu können.

MÜNCHEN. "Wir rechnen damit, das wir jetzt mit der ESA zügig den Vertrag unterzeichnen", sagte Günter Stamerjohanns, Chef von Galileo Industries, dem Handelsblatt (Montagausgabe). Die europäische Raumfahrtagentur ESA hatte am Freitag die Zwischenfinanzierung für die Startphase des Projektes in Höhe von fast einer Milliarde Euro übernommen. Die Zwischenfinanzierung wurde nötig, weil unter anderem Deutschland die Zahlungen für Galileo Mitte Oktober blockiert hatte. "Jetzt können wir im Dezember und im April kommenden Jahres die ersten Satelliten starten", sagte Stamerjohanns.

Die Satelliten werden vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur gestartet und sind die ersten von insgesamt 30. Ab 2008 soll Galileo das bisherige Satellitennavigationssystem GPS ergänzen und gilt als wichtigstes Infrastrukturprojekt der Europäischen Union. Deutschland verknüpft die Zusage weiterer Zahlungen an die Frage des Standortes des Galileo Kontrollzentrums, das von mehreren Ländern beansprucht wird.

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