Satte Überschüsse
Japans Elektrokonzerne stecken mehr Geld in die Forschung

Japans bisher schon profitable Elektronikhersteller konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Position weiter ausbauen. Ihre angeschlagenen Konkurrenten haben immerhin ihre Position verbessert.

fmk TOKIO. Der Elektrokonzern Matsushita mit seiner Hauptmarke Panasonic profitierte im abgelaufenen Geschäftsjahr (bis 31. März 2006) besonders vom margenträchtigen Geschäft mit Plasmafernsehern und verspricht eine um ein Drittel höhere Dividende. Das Unternehmen konnte seinen operativen Gewinn um 34 Prozent auf 414,23 Mrd. Yen (2,9 Mrd. Euro) steigern, teilte Präsident Kunio Nakamura vergangenen Freitag in Tokio mit. Für das kommende Jahr erwartet Matsushita eine weitere Steigerung um neun Prozent auf 450 Mrd. Yen.

Vor allem bei der Herstellung der Fernseher konzentrierten die Matsushita-Töchter ähnliche Produktionsschritte. So konnten sie die steigenden Rohstoffkosten mehr als ausgleichen. Der Umsatz war im Gegensatz zu den Gewinnen nur leicht um zwei Prozent auf 8,89 Bill. Yen gestiegen. Der Nettogewinn legte um 165 Prozent auf 154,4 Mrd. Yen zu.

Über die weitere Konsolidierung des Konzerns dürfen sich vor allem die Anleger freuen, denn Matsushita erhöht die Ausschüttungen von pro Jahr insgesamt 15 Yen pro Aktie auf 20 Yen pro Aktie. Das Unternehmen will zudem für bis zu 100 Mrd. Yen eigene Aktien zurückkaufen. Der operative Gewinn wird nach offizieller Firmenprognose um neun Prozent auf 450 Mrd. Euro steigen, der Nettogewinn um 23 Prozent auf 190 Mrd. Euro. Matsushita ist dafür bekannt, seine Prognosen noch zu übertreffen.

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