Sauerländer wieder auf dem Weg zum Branchenführer
Warsteiner will Jever und Erdinger schlucken

Die Warsteiner-Brauerei will ihre Einkaufstour fortsetzen und die Bierhersteller Erdinger und Jever schlucken. Der Jever-Besitzer Brau und Brunnen erklärte die Marke postwendend für unverkäuflich.

HB FRANKFURT. „Unsere Kriegskasse ist gefüllt, und wir können noch einige Akquisitionen betreiben, wenn die Brauereien zu uns passen“, sagte Warsteiner-Inhaber Albert Cramer der „Welt am Sonntag“. „Wir haben großes Interesse an Erdinger und Jever“, ergänzte Warsteiner-Geschäftsführer Gustavo Möller-Hergt. Mit diesen Zukäufen würde die Traditionsbrauerei aus dem Sauerland dem Blatt zufolge mit einem Schlag wieder zum Branchenführer in Deutschland aufsteigen vor Krombacher und Bitburger. Zuletzt hatte Warsteiner 60 % an dem Düsseldorfer Altbierbrauer Frankenheim erworben.

„Die Biermarke Jever steht definitiv nicht zum Verkauf“, zitierte die in Oldenburg erscheinende „Nordwest-Zeitung“ (Montagausgabe) einen Brau-und-Brunnen-Sprecher. Jever gehöre zum Kerngeschäft und sei neben Radeberger die wichtigste Marke des Konzerns.

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